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Eine Chronik der Geschichte des Dorfes Goldiwil ob Thun.


Inhalt   Leseprobe: Das letzte Todesurteil (aus dem Kapitel 'Und das bewegte die Goldiwiler besonders': Von Schwindlern, Dieben, Bränden, Unglücksfällen und vor allem einem Todesurteil - Das tragische Schicksal der Barbara Schneiter.)   Über den Autor   Ein Geleitwort des Stadtarchivars von Thun   Gästebuch

Wenn man heute von Goldiwil (frühere Bezeichnungen Goldenwyle, Goldischwyl, Goldenweil und bis etwa 1910 Goldiwyl) spricht, denkt man an das Dorf und kaum mehr an die bis Ende 1912 selbständige Gemeinde, die durch den Grüsisbergwald in die beiden Gebiete «ob dem Wald» und «nid dem Wald» unterteilt war.

Der Name Goldiwils taucht - soweit bis heute bekannt - erstmals 1308 in einem Dokument auf, in dem Konrad, Rudolf und Ulrich von Goldenwyle erwähnt und als Burger von Thun bezeichnet werden. In einem weiteren Schriftstück, einem Kaufbrief von 1322, geht es um «den halben Acker zum Stein, hinter Goldenwyle». 1362 wird es erstmals als Gemeinde bezeichnet. Aus dem Jahre 1372 stammt eine in deutscher Sprache und prächtigem Schriftbild abgefasste Urkunde über eine «Zehndenübergabe Goldewyle an Domherr Thomas Kraft, Amsoldingen, und Kathrinen Zofingern zu Thun». Ein Geschlecht «von Goldenwyl» ist im 14. Jhdt. zu Thun und Bern verburgert.

In der Ortsbezeichnung Goldiwil stecken vermutlich der alt-hochdeutsche (alemannische) Eigenname GOLDO, wahrscheinlich eines Sippenführers, und das romanische Wort für Hof, Gehöft VILLARE (Ableitung von VILLA = Landgut).


Eine Chronik des Dorfes Goldiwil
von Ernst Schneider

ISBN 3-85777-144-5
Verlag Krebser, Thun

  • G O L D I W I L
  • Aus Goldiwils Vergangenheit
    Zeugen frühgeschichtlicher Besiedelung / Das freie Gericht Steffisburg / Die Auflösung des Freigerichtes / Nachwirkungen
  • Die Eingemeindung Goldiwils auf 1. Januar 1913
    Die allgemeine Lage der beiden Gemeinden um 1900 / Der anfangs dornige Weg des Zusammenschlusses / Der Stein kommt neu ins Rollen / Die entscheidende Gemeindeversammlung Goldiwils / Plötzlich entbrannte ein Kampf um die Annahme in Thun / Die Einwohnergemeindeversammlung von Thun am 17.8.1912 / Die letzten "Goldiwiler"-Sitzungen / Die "Schulgemeinde Goldiwil"
  • Schul- und Ortsgeschichte
    Von den Burger- zu den Einwohnergemeinden / Die Goldiwiler Schulkommission
  • Schulkommission und Schulgemeinde Goldiwil
    Die erste Schulgemeindeversammlung / Der Schulhausneubau
  • Die Burgergemeinde Goldiwil
    Die Entstehung der Burgergemeinden / Der Ausscheidungsvertrag / Reglement der Burgergemeinde von Goldiwyl / Der Auflösung entgegen / Die Auflösung / Das waren die Goldiwiler Burgergeschlechter
  • Kirchgemeinde Goldiwil - Schwendibach
    Der Kirchenbau / Das Pfarrhaus / Vom Bezirk zur Kirchgemeinde Goldiwil-Schwendibach / Amtsträger seit 1944
  • Fremdenverkehr und Sport
  • Post- Telefon- Autoverkehr
    Vom "TELEPHON" zur "SWISSCOM" / Von 1 auf 300 PS: Von der Pferdepost zur ATGH / Von der ATGH zur STI
  • Wehrwesen
    Die Schützengesellschaft
  • Das Wappen von Goldiwil
  • Und das bewegte die Goldiwiler besonders: Von Schwindlern, Dieben, Bränden, Unglücksfällen und vor allem einem Todesurteil
    Die Leichtgläubigen sterben nicht aus / Das tragische Schicksal der Barbara Schneiter / Der Rote Hahn - von der Feuerwehr und ihren Löschversuchen / Unglücksfälle, die beschäftigten und Spuren hinterliessen
  • Vereine und Organisationen
  • Flur- und Gehöftenamen
    Seltsame Bezeichnungen
  • Schulgemeinde Goldiwil:
    Behördemitglieder, Amtsinhaber, Vertreter in andern Behörden und Lehrerschaft seit 1913
  • Goldiwil heute - Entwicklung seit 1913
  • Quellen
  • Nachwort des Stadtarchivars
  • Dank des Verfassers

 

Leseprobe: Das letzte Todesurteil (aus dem Kapitel XII «Und das bewegte die Goldiwiler besonders»: Von Schwindlern, Dieben, Bränden, Unglücksfällen und vor allem einem Todesurteil - Das tragische Schicksal der Barbara Schneiter.)

Über den Autor Ernst Schneider

Ein Geleitwort des Stadtarchivars von Thun

 


Texte © 2000 Ernst Schneider, 3624 Goldiwil
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